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Die spannenden und vielseitigen «thema»-Hefte für die Primarstufe bieten den Lehrpersonen die Möglichkeit, interessante und aktuelle Themen kurzfristig in den Unterricht des Fachbereichs Natur, Mensch, Gesellschaft einzubauen. Dabei erhalten sie mit dem Lehrmittelkommentar eine Fülle von Ideen und komplette Arbeitsblätter, welche direkt im Unterricht einsetzbar sind. Im Dezember 2018 erschien die letzte Ausgabe der Heftreihe «thema». Der Nachfolger heisst «zikzak». Hier geht's zu weiteren Infos.

thema - Hefte / Blüten und Früchte

Blüten sind die Gebilde, die von den Pflanzen hervorgebracht werden, um ihre Nachkommenschaft in Form von Früchten zu sichern. Unsere Blumen, aber auch Bäume und Sträucher blühen nicht zur selben Zeit. Da gibt es die Frühblüher, die schon im ausklingenden Winter ihre Blüten entwickeln, und im Gegensatz dazu die Spätblüher, die damit bis in den Herbst zuwarten.

Bei aller Mannigfaltigkeit der Farben und Formen sind bei den Blüten stets dieselben Grundbestandteile zu finden, ohne die eine geschlechtliche Vermehrung nicht möglich ist. Es braucht eine Samenanlage, aus der die Samen, die Früchte, hervorgehen. Diese Anlage ist in einen Fruchtknoten eingebettet und äusserlich nicht zu sehen. Auf dem Fruchtknoten sind die Narben angeordnet, entweder direkt wie bei Tulpe und Mohn oder auf einem Griffel sitzend wie bei Kirsche und Weidenröschen. Der Griffel hat die Aufgabe, die Narbe emporzuheben und damit die Bestäubung zu erleichtern. Fruchtknoten, Griffel und Narbe werden in ihrer Gesamtheit als Stempel bezeichnet. Sie sind die wichtigen Teile einer weiblichen Blüte. Männliche Blüten produzieren die Pollen. Diese reifen in sogenannten Staubgefässen oder Staubbeuteln heran. Um zu verhindern, dass die eigenen Pollenkörner eine Blüte befruchten, reifen Narbe und Pollen nicht zur gleichen Zeit.

Damit die Pollen von einer Blüte zur nächsten gelangen, setzen viele Pflanzen auf die Dienste der Insekten. Die Pflanze leitet ein Insekt mit Signalen zur Stelle, wo sie es haben möchte. Ein verbreitetes Prinzip ist der «Zielscheiben-Effekt». Mit geschickter Farbgebung wird auf die Mitte einer Blume aufmerksam gemacht. Bestäubende Insekten kommen so rasch zum Ziel ihrer Begierde. Ein wichtiges Mittel sind kontrastreiche Farben, verbunden mit starken Helligkeitsunterschieden. Die Pflanzen locken die Insekten zudem mit dem Duft und süssem Saft – dem Nektar – an. Beim Umherkriechen auf der Blüte bleiben Pollenkörner an ihren Körpern haften. Wenn sie sich nun auf der nächsten Blüte niederlassen, streifen sie einen Teil ihrer Pollenladung auf der kurzen Narbe ab – und jetzt kann der Befruchtungsvorgang beginnen.

Mit wunderbaren Fotografien und einfach gehaltenen, informativen Texten wird den Lernenden das Thema näher gebracht. Wie immer unterstützt ein Lehrmittelkommentar die Lehrperson bei der praktischen Umsetzung des Themas mit dem Schülerheft im Unterricht.

LV St.Gallen

Klasse
4. Primarstufe
5. Primarstufe
6. Primarstufe
Kleinklassen