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Die spannenden und vielseitigen «thema»-Hefte für die Primarstufe bieten den Lehrpersonen die Möglichkeit, interessante und aktuelle Themen kurzfristig in den Unterricht des Fachbereichs Natur, Mensch, Gesellschaft einzubauen. Dabei erhalten sie mit dem Lehrmittelkommentar eine Fülle von Ideen und komplette Arbeitsblätter, welche direkt im Unterricht einsetzbar sind. Im Dezember 2018 erschien die letzte Ausgabe der Heftreihe «thema». Der Nachfolger heisst «zikzak». Hier geht's zu weiteren Infos.

thema - Hefte / Klöster

thema - Hefte / Klöster
[solange Vorrat]
Preis CHF 3.00
Nr. 2/2015
32 Seiten, A4
farbig illustriert, geheftet
Artikel-Nr. 15423
Mittelstufe und Kleinklassen
Autorenteam
Ilz

Das Wort «Kloster» leitet sich vom lateinischen Wort «claustrum» ab, was so viel wie «verschlossen, abgeriegelt» bedeutet und der Name für die Anlagen ist, in denen Menschen abgeschieden ihren Glauben leben. Damit meint man die christlichen, meist katholischen oder orthodoxen Klöster in Europa. Es gibt aber in Asien auch buddhistische und hinduistische Gemeinschaften, die man damit vergleichen kann. Im Kloster lebende Menschen werden Mönche oder Nonnen genannt. Das Wort Mönch stammt aus dem Griechischen: «monos» heisst allein, der «Monachos», also der Alleinlebende, versieht seine Gebete im Monasterium, in der Klosterkirche, wovon unsere Bezeichnung «Münster» abgeleitet ist. Die Nonne hat ihren Namen vom lateinisch-italienischen «Nonna» (Mutter, Grossmutter), ursprünglich ein ehrenvoller Name für eine ältere Frau, wobei auch junge Frauen so genannt werden.

Auch heute gibt es noch Klöster. In der Schweiz leiden fast alle an Mitgliederschwund, denn nur noch wenige junge Menschen wählen heute ein Leben in Besinnung und in der Abgeschiedenheit einer Gemeinschaft mit strengen Regeln.

Das war nicht immer so. Im Mittelalter und bis weit ins 19. Jahrhundert hinein war das Leben im Kloster eine Möglichkeit, das Leben zu gestalten, aber auch eine Möglichkeit, die viele Vorteile und grosses Ansehen für die Familie des oder der Eintretenden bedeutete.

Klöster waren aber auch Orte der Gelehrsamkeit. Hier wurde das Erbe der Antike in Bibliotheken bewahrt und weitergegeben. In Klöstern entstanden die prächtigsten Handschriften und Bücher. Ferner befanden sich dort die ersten Schulen, die auch für die Kinder der einfachen Leute offen standen. Die Klosterapotheke oder das Hospital leisteten als einzige Einrichtung Hilfe bei Krankheit und Not.

LV St.Gallen

Klasse
4. Primarstufe
5. Primarstufe
6. Primarstufe
Kleinklassen