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Die spannenden und vielseitigen «aktuell»-Hefte für die Oberstufe erscheinen jeweils viermal jährlich. Die Lehrpersonen erhalten die Möglichkeit, interessante und aktuelle Themen kurzfristig in den Unterricht des Fachbereichs «Natur, Mensch, Gesellschaft» einzubauen. Dabei erhalten sie mit dem Lehrmittelkommentar eine Fülle von Ideen und komplette Arbeitsblätter, welche direkt im Unterricht einsetzbar sind. Für Schulen gibt es ab 10 Heften (CHF 5.50/Ex.) sowie ab 20 Heften (CHF 4.90/Ex.) einen Rabatt für Klassensätze. Die Heftreihe «aktuell» ist auch als Jahresabonnement erhältlich (CHF 25 pro Jahr).

aktuell - Hefte / Auswandern und Einwandern

Über 10% der Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland. Sie sind ausgewandert – aus beruflichen Gründen, aus Liebe, kultureller Neugier oder Abenteuerlust. Die Mehrheit von ihnen hat das umliegende Europa als neue Heimat gewählt, doch viele hat es auch in weit entfernte Länder wie  Eritrea,  Thailand oder Kanada verschlagen. Wie lebt es sich als Schweizer Auswanderer? Das ist ein Thema dieser Ausgabe.

Auswandern ist keine neue Erscheinung. Vor 150 Jahren verliessen mittellose  Bauernfamilien ihre vertrauten Schweizer Berge und machten sich auf nach Brasilien. In der Hoffnung auf ein besseres Leben ohne Hunger und gesellschaftliche Geringschätzung hatten sie ein kleines Stück Kaffeeplantage gepachtet. 50 Tage lang dauerte ihre Schifffahrt ins Ungewisse. „aktuell“ beschreibt, wie es den „Kaffeebauern“ in der neuen Heimat erging.

Auch Schweiz-Einwanderer gab es zu jener Zeit schon. Die meisten von ihnen kamen aus struktur­schwachen Regionen Italiens und waren froh, sich im Nachbarland über Wasser halten zu können. Sie heuerten in den neu entstehenden Fabriken an, für die dringend Arbeitskräfte gesucht wurden. Dem Transitland Schweiz verhalfen sie zum Ausbau seiner Verkehrswege: Zu Tausenden schufteten italienische Hilfsarbeiter und Mineure in den gefährlichen Tunnelbaustellen. Über sie und die vielen nachfolgenden Generationen von italienischen Arbeitern und Arbeiterinnen in der Schweiz berichtet das Kapitel „1872: ‚Tschingge‘-Tunnel durch Schweizer Berge“.

Wie wurden Einwanderer in der Vergangenheit von der Bevölkerung aufgenommen? Mit offenen oder mit verschränkten Armen? Welche Entscheidungen trafen die Regierenden? Ein geschichtlicher Überblick beleuchtet verschiedene „Einwanderungs-Epochen“.

Für die Gegenwart wird deutlich, dass Debatten über Ausländer-Politik viel zu oft im Schwarz-Weiss-Stil geführt werden – politische Gegner beschimpfen sich wahlweise als „Nationalisten“ oder „Gutmenschen“. Ist Integration eine Bringschuld der Migrantinnen und Migranten? Eine von vielen hochaktuellen Fragen, die Simone Prodolliet, Geschäftsführerin der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen in diesem Heft beantwortet. 

Und wie beurteilen die Einwanderer ihre Situation selbst? Was erhoffen sie sich von der Schweiz? Fühlen sie sich heimisch? Daniel aus Polen und Jelena aus Serbien lassen die Leserinnen und Leser des „aktuell“-Hefts an ihren Eindrücken teilhaben.

LV St.Gallen

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