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Die spannenden und vielseitigen «aktuell»-Hefte für die Oberstufe erscheinen jeweils viermal jährlich. Die Lehrpersonen erhalten die Möglichkeit, interessante und aktuelle Themen kurzfristig in den Unterricht des Fachbereichs «Natur, Mensch, Gesellschaft» einzubauen. Dabei erhalten sie mit dem Lehrmittelkommentar eine Fülle von Ideen und komplette Arbeitsblätter, welche direkt im Unterricht einsetzbar sind. Für Schulen gibt es ab 10 Heften (CHF 5.50/Ex.) sowie ab 20 Heften (CHF 4.90/Ex.) einen Rabatt für Klassensätze. Die Heftreihe «aktuell» ist auch als Jahresabonnement erhältlich (CHF 25 pro Jahr).

15231 Bio-Invasion Preis CHF 3.00
15289 Bio-Invasion - Kommentar Preis CHF 7.00
15230 Ich und die anderen Preis CHF 3.00
15288 Ich und die anderen - Kommentar Preis CHF 7.00

aktuell - Hefte / Menschen auf der Flucht

Weltweit sind zurzeit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Das sind so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr – Tendenz steigend. Rund ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Der Grund dafür sind verschiedene bewaffnete Konflikte wie beispielsweise in Syrien, Irak oder Afghanistan. In den entsprechenden Länder-berichten wird in diesem aktuell-Heft aufgezeigt, wie verworren und gefährlich die Situation in einem Kriegsland ist und was Menschen zur Flucht treiben kann. Viele sind innerhalb des eigenen Landes auf der Flucht oder suchen Unterschlupf in einem Nachbarland. Die wenigsten schaffen es bis nach Europa oder bis in die Schweiz.

Hat es ein Flüchtling bis in die Schweiz geschafft, kann er hier ein Asylgesuch stellen. Danach wird mit strengen Regeln geprüft, ob jemand Anrecht auf die Aufnahme als Flüchtling hat. Dazu muss eine Person grundsätzlich glaubhaft machen, dass sie in ihrem Land persönlich bedroht und verfolgt wird, und eine Rückkehr daher nicht möglich ist. Die Regeln sind dabei für alle gleich, egal was sie erlebt haben und aus welchem Land sie kommen. Oft dauert es aber Monate oder sogar Jahre, bis ein endgültiger Entscheid vorliegt. Dies trifft vor allem Jugendliche hart, die durch das Warten in ihrer Entwicklung und Ausbildung gebremst werden. So erlebte es beispielsweise Sarah aus Syrien, die neben zwei anderen Jugendlichen in diesem aktuell-Heft porträtiert wird.

Bei einer Ablehnung des Asylgesuches müssen die Betroffenen das Land wieder verlassen. Dies am besten freiwillig, denn wenn sich jemand wehrt, geschieht dies unter Druck der Behörden. Erhält jemand eine Aufnahme, beginnt der lange Weg der Integration. Erste Voraussetzung für eine gute Integration ist das Erlernen einer Schweizer Landessprache. Dazu gibt es von den Kantonen, aber auch von Flüchtlingsorganisationen diverse Angebote. Hat man dann die Sprache erlernt, kann man auf Arbeitssuche gehen. Arbeiten ist für Flüchtlinge aber nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Ausländerinnen und Ausländer haben einen schweren Stand auf dem Schweizer Arbeitsmarkt, erfahrungsgemäss ist es schwierig für sie, überhaupt eine Stelle zu finden.

Dieses aktuell-Heft beleuchtet das Schweizer Asylwesen und erklärt, wie es funktioniert. Betroffene kommen ebenso zu Wort wie Vertreterinnen und Vertreter von Behörden.

LV St.Gallen

Klasse
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